Mehr Killersmilies braucht das Land, vor allem im Büro von so manchem Politiker. Daher gibt es etwas Nachschub:







Schade um die amoklaufenden Leser die ich dadurch verliere… Aber mal ehrlich, diese Diskussion über das Verbot sogenannter „Killerspiele“ schaut doch aus wie riesengroßes Ablenkungsmanöver, damit anderen Dingen weniger Beachtung geschenkt wird? Die BRD wandelt sich ja so langsam zu einem Muster-überwachungsstaat – China würde vor Neid erblassen – bzw. sie hat das konkret vor: Datenvorratsspeicherung, E-Mail Adressen nur mit Ausweis, Online-Hausdurchsuchung, Anti-Terror-Datei, usw.
Lustig sind Politiker wie der niedersächsische Innenminister Uwe Schünemann (CDU) oder der bayerische Innenminister Beckstein, welche über eine Strafrechtsänderung versuchen den „Killerspielen“ einen Riegel vorzuschieben! Wirklich paradox daran ist, dass der Sportschütze Schünemann, selbst auch virtuell rumballert. Wobei ich damit auf keinen Fall den Sportschützen einen Vorwurf machen will – das ist ein Sport wie jeder andere auch. Trotzdem wage ich zu behaupten, das bisher mehr Leute durch echte Waffen, als durch „Killerspiele“ getötet wurden.
Dabei sollte man sich lieber Fragen – vor allen in Bezug auf Emsdetten – wie diese stellen: Wie kam der Täter an echte Waffen? Wie konnte dieser junge Mensch einen solchen Hass entwickeln? Welche Sensoren und Frühwarnsysteme brauchen wir, um gefährdete Jugendliche aus sozialer Isolation herauszuholen?
Und natürlich sollte man immer die aktuellen Geschehnisse, bzgl. der überwachungsfantasien so mancher Politiker, immer kritisch im Auge behalten.