Archiv des Tags ‘Urlaub’

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16. November 2008Zurück von der Insel

Leider sind unsere drei Tage im Tropical Islands schon wieder um, Zeit für einen kleinen Bericht.

Tropical Islands liegt ca. 60 km südlich von Berlin, bei Krausnick. Mit dem Auto ist man von Hamburg aus normalerweise in 3,5 Stunden dort. Wenn man nicht, wie wir, über zwei Stunden in Berlin im Stau steht, weil jemand seinen Mercedes gegen die Wand gesetzt hat. Einmal dort angekommen, fällt einem sofort die gigantische Halle auf. Eigentlich wurde sie gebaut, um darin Zeppeline zu fertigen, das scheiterte aber am lieben Geld.

Zeppelin

Anstatt also Zeppeline darin zu bauen, stellte man jede Menge an Palmen hinein und machte ein tropisches Badeparadies daraus. Auf den ersten Blick ist das auch sehr gelungen und in Summe waren wir sehr zufrieden, trotzdem gibt es ein paar negative Dinge. Ich habe daher einfach mal eine Liste von Vor- und Nachteilen erstellt, die uns auffielen.

Tropical Islands

Vorteile beginnen mit einem “+”, Nachteile mit einem “-” und eine Tilde “~” steht für neutral:

+ Ein großer und kostenloser Parkplatz ist leider nicht immer der Fall, hier schon!
 
+ Der Wellness-Bereich hat uns am meisten zugesagt, dieser bietet vom Dampfbad über die Sauna bis zum Whirlpool alles an, was das Herz begehrt. Schön hergerichtet, alles in bester Qualität und vor allem sauber. Besonders gefallen hat uns das Edelstein-Dampfbad, die Steinsauna mit der Nebeldusche und das Schwitzbad in der Salzgrotte.
 
- Leider gibt es viel zu viele Menschen, die absolut keinen Plan von Sauna & co haben. FKK ist scheinbar ein Fremdwort bzw. sind die meisten einfach zu prüde und anstatt das Handtuch zum “Draufschwitzen” zu verwenden, wird sich darin eingehüllt. Einigen fehlte nur noch Haube (österr. für Mütze) und Schal für die Saune! Der Bademeister hat deswegen alle Hände voll zu tun, aber das reicht nicht! Anleitungen der einzelnen Einrichtungen müssten her (mit Piktogrammen!) sowie deutliche Hinweisschilder.
 
+ Der Swimmingpool mit dem Namen “Südsee” macht seinem Namen alle Ehre. Riesengroß ist er und man konnte so unbeschwert und kollisionsfrei seine “Bahnen” drehen.
 
- Natürlich haben wir das Angebot genutzt, auf Tropical Islands zu übernachten. Leider sind die beiden Möglichkeiten im Zelt (23,50,-/Person) bzw. in der Maharadscha-Lodge (235,-/Person) ziemlich teuer. Dafür kann man die dortigen Liegen und Ruheräume einfach so zum Schlafen verwenden, sofern man eine passende Unterlage für den harten Untergrund hat. Auch Sand ist nicht gerade weich. Tipp: Nicht nur eine geeignete Unterlage mitnehmen, sondern wer es dunkel und vor allem ruhiger haben will, sollte was für Augen und Ohren einpacken.
 
- Da wir keine Matten mit hatten, wollten wir diese nach der ersten harten Nacht am nächsten Morgen ausleihen. Leider waren alle Matten verliehen! Das darf nicht passieren!
 
+ Einen Pluspunkt gibt es für die tolle Vegetation! Schöne und extrem große Koi-Karpfen, Wasserschildkröten und sogar ein paar Fasane schwimmen bzw. laufen frei herum!
 
- Wir hätten gerne das dortige Barbecue probiert, eine Reservierung verwehrte man uns aber und abends war alles mit Reservierungen besetzt. Leere Tische nur wenige Schritte neben dem Barbecue konnte man wegen Personalmangel nicht bedienen. Gleiches war auch beim Frühstück der Fall, eine einzige Bedienung hetzte sich voll ab. Schade auch, dass der Eisladen mit kilometerlanger Schlange (weil die gleichen Personen auch die Eisbecher machen mussten) nur von 12 bis 20 Uhr offen hatte.
 
- Ja, es ist ein Gastronomie-Betrieb, wir haben uns trotzdem zum Teil mit Trinken selbst versorgt, andernfalls ist man schnell um viele Euro ärmer. Vor allem im Saunabereich hätte ich mir eine Trinkwasserstation gewünscht wie es normalerweise üblich ist.
 
+ Das Essen selbst, war aber ausgezeichnet!
 
~ Jeden Abend gab es auch eine Show mit einer Mischung aus Zauberkunst, Tanzgruppe und Akrobatik. Ist nett gemacht, wir wären aber auch ohne Show zufrieden gewesen. Der Magier war etwas peinlich, als er im Publikum eine deutsch sprechende Assistentin suchte, er aber nur Polinnen erwischt…
 

Im Ganzen gesehen, war es trotz der Negativpunkte sehr schön! Den Zeppelin gibt es auch ohne Halle:

Zeppelin

14. November 2008Tropical Islands

Da der Sommer mit seiner warmen Jahreszeit und dem schönen Wetter dieses Jahr nicht zu uns kam, kommen wir halt dort hin, wo immer schönes Wetter herrscht. Tropical Islands heißt die Bude in der Nähe von Berlin, in welcher ursprünglich Luftschiffe hätten gebaut werden sollen. Zum 11-jährigen kann man sich das ja mal können!

Tropical Islands

Ich werde berichten wie es war.

27. November 2007Reisebericht Rügen – Teil 2

Auf Teil 1 folgt, wie kann es anders sein, Teil 2 unseres kleinen Rügen-Trips!

Mittwoch

Es ist wieder Natur angesagt und zwar im Nationalpark Jasmund auf Rügen. Vom, kostenpflichtigen, Parkplatz aus, führt einen ein Wanderweg durch den Wald, vorbei an Seen und Teichen (noch einer), Richtung Königsstuhl, einem 118 Meter über Null liegenden Kreidefelsvorsprung (Viktoria-Sicht), welcher Teil einer, kostenpflichtigen, Ausstellung ist. Die Ausstellung könnte zwar etwas informativer sein, ist aber trotzdem ihr Geld wert. Einmalig hingegen ist der atemberaubende Blick über die Ostsee in 118 Meter Höhe.

Nach diesem Wandertag ging es nach Sagard eine Stätte zum Essen suchen und obwohl der Vortag essenstechnisch ein Reinfall war, gingen wir wieder zu einem Italiener. Und diese Hartnäckigkeit wurde belohnt, mit der besten Pizza seit langem! Wer also mal nach Sagard auf Rügen kommt, sollte auf jeden Fall zur “Villa Italia” Pizza essen gehen. Ich würde ja einen Link setzen, aber das Restaurant hat keine Homepage, daher hier die volle Adresse:

Villa Italia
Ernst-Thälmann-Straße 46
18551 Sagard
Telefon 038302 719-23 (Fax -25)

Danach ging es wie jeden Abend wieder in die Therme.

Donnerstag

Bei der Anreise ging es ja schon über die neue Hochbrücke, namens “Rügenbrücke”, an Stralsund vorbei und da Stralsund von weitem schon nach einer netten Stadt aussah, spendierten wir ihr einen Tag.

Die meiste Zeit hiervon verbrachten wir aber im Meeresmuseum, welches wirklich sehenswert und informativ ist. Das Highlight des Meeresmuseums sind aber die vier Meeresschildkröten in ihrem 350.000-Liter-Aquarium und die vielen tropischen oder Nord- und Ostsee-Aquarien.

Bei der Rückfahrt zum Hotel kam uns wieder das große M entgegen, wir entschieden uns dann aber doch für einen Halt in Sagard bei der Villa Italia.

Freitag

Zufällig hörten wir vom “KdF-Seebad” Prora und der dortigen Ausstellung “MACHTUrlaub“. Eigentlich planten wir an diesem Tag neben Prora auch noch dem Ostseebad Binz und der größte Stadt Rügens, Bergen, einen Besuch abzustatten, aber die Ausstellung und Geschichte Proras war so fesselnd, dass wir den ganzen Tag dort verbrachten. Klickt bitte auf den Link oder besucht diesen Ort, um euch selbst ein Bild davon zu machen.

Nach Prora war nicht mehr viel Zeit und da der Heimweg an Sagard vorbeiführte, ging es wieder zur Villa Italia und anschließend noch in die Therme.

Samstag

Eigentlich sollte Samstag ein reiner Thermen-Tag werden, wir entschlossen uns aber, wegen des langen Prora-Vortages, doch noch für einen Sprung im netten Ostseebad-Städtchen Binz vorbeizuschauen.

Danach ging es in die Therme und erst danach wieder in die Villa Italia.

Sonntag

Nach einem stärkenden Frühstück war es auch schon wieder vorbei mit der Woche und wir traten die Heimfahrt an. Den einprägsamsten Eindruck hinterließ eindeutig Prora und die Ausstellung dazu. Danke fürs Mitlesen!

26. November 2007Reisebericht Rügen – Teil 1

Das Durchgehen der in einer Woche Urlaub gesammelten E-Mails, Kommentare und vor allem Spam *grrr* hat gestern doch etwas länger gedauert, darum gibt es erst heute den angekündigten Reisebericht von unserem Trip nach Rügen.

Abfahrt war am Sonntag, dem 18.11., zurück ging es am Sonntag, eine Woche später (25.11.).

Sonntag

Anfahrt. Da sich der Hunger schon vor der Ankunft im Hotel Steigenberger auf Rügen bemerkbar machte, ging es mangels Ortskenntnis zu McDonald’s. Ich esse beim großen M maximal zweimal im Jahr, aber wenn es einen von weitem so anleuchtet und der Magen knurrt, dann darf man schon mal schwach werden.

Nach etlichen, vermutlich unnötigen, Kalorien ging es weiter zum Hotel und sofort in die dazugehörige Therme (31 Grad) inklusive kompletter Saunalandschaft mit 60, 80-90 und zwei Mal 90-100 Grad Sauna, Dampfbad und genügend Möglichkeiten, sich wieder abzukühlen. Wer glaubt, man braucht viel Geld für ein Vier-Sterne-Hotel, der sollte öfters mal auf sonnenklar.tv nach Schnäppchen gucken.

Montag

Nach einem üppigen Frühstücksbuffet ging es zu den Feuersteinfeldern in der Nähe von Neu Muckran. Am dortigen Parkplatz angekommen, bemerkten wir etwas, was sich noch die ganze Woche als sehr nervig erweisen wird: Alle großen Parkplätze auf Rügen sind gebührenpflichtig! In der Hochsaison, wenn Rügen von Autos überflutet wird, mag das ja noch vertretbar sein, aber im Winter könnten sie sich das sparen. Wer aber mit offenen Augen durch die Landschaft fährt, findet auch immer ein freies Fleckchen.

Von diesem, von uns nicht benutzten Parkplatz, führt ein ca. 1,5 km langer Weg, zu den ca. 40 ha (2000 x 200 m) großen Fläche der Feuersteinfelder. Die Steine gelangten vor 3.500 bis 4.000 Jahren durch Sturmfluten an diese Stelle und bieten eine beachtliche Kulisse.

Danach sahen wir uns den Ort Sassnitz an, welcher um diese Jahreszeit nicht allzuviel zu bieten hat. Zum Essen gab es ein leicht angebranntes XXL-Schnitzel mit Haar und danach ging es wieder in die Therme.

Dienstag

Abermals nach einem üppigen Frühstücksbuffet, üppig genug um sich das Mittagessen zu sparen, wie auch an allen noch folgenden Tagen, ging es zum Kap Arkona.

Beim Kap Arkona handelt es sich um den nördlichsten Punkt der Insel Rügen. Vom Parkplatz, natürlich gebührenpflichtig mit 3 Euro für den ganzen Tag aber bezahlbar, ging es über den Rügenhof zu den beiden Leuchttürmen, weiter zur 45 Meter hohen Steilküste. Es war zwar kalt und windig, aber der Blick runter auf das Meer war es mehr als wert.

Geht man von diesem Punkt Richtung Osten weiter, kommt man am Peilturm und einer slawischen Wallanlage vorbei. Insgesamt ein sehr schöner Wandertag, welcher wieder in der Therme endete.

Vorher gab es noch italienisches Essen, in der zum Ressort dazugehörigen L’Osteria. Diese kann man aber nicht empfehlen, bei meiner Pizza Tonno fehlten zum Beispiel die Tomaten komplett und Martina ging es nach ihren Nudeln nicht mehr ganz so gut.

Aufgrund akuten Zeitmangels hebe ich mir die restlichen Tage für den 2. Teil auf.

PS: Hier steckt zwar eine Menge Werbung im Beitrag, aber leider alles ohne Geldtransfer auf mein Konto.

*Update*

Hier geht es zum Teil 2.

7. September 2007Urlaub

Bitte hier klicken um den gesamten Beitrag zu lesen: Urlaub

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