Bully vs. Bully
Oh man, nach Atze Schröder kommt auch nun “Bully” aka Michael Herbig auf die Idee sinnlose Rechtsstreitigkeiten anzuzetteln. Als ob überall wo Bully drauf steht, auch Michael Herbig drinnen wäre.
Thomas vom RA-Blog fasst die Geschichte schön zusammen:
Michael Herbig klagt gegen die Herstellerfirma des Computer-Spiels “Bully – die Ehrenrunde”. Es bestehe Verwechslungsgefahr. Herr Herbig möchte nicht mit einem Gewaltspiel in Verbindung gebracht werden. Er sieht seine Namens- und Persönlichkeitsrechte verletzt. Gefordert wird die Unterlassung des Vertriebs und eine “Abmahngebühr” von 2.000 Euro.
Beim Landgericht München I ließ man allerdings bereits durchblicken, dass man mit der Begründung Schwierigkeiten hat. Herbig wäre jetzt nicht unbedingt als Spieleherausgeber bekannt. Außerdem hat einer der Richter in der Kammer wohl tatsächlich mal probegespielt und befand das Spiel als nicht übermäßig gewalttätig.
Wie Atze, bringt auch Herbig das was es eigentlich zu vermeiden galt, selbst ins Spiel. Nachdem kein normaler Mensch so dumm sein kann, unterstelle ich hier einfach mal Mediengeilheit. Komiker nehmen scheinbar alles viel zu ernst, ich hoffe er nimmt mein Fazit nicht genauso ernst, den das Einzige was ich mit ihm verbinde, sind schwule Indianer!
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