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27. November 2007Reisebericht Rügen – Teil 2

Auf Teil 1 folgt, wie kann es anders sein, Teil 2 unseres kleinen Rügen-Trips!

Mittwoch

Es ist wieder Natur angesagt und zwar im Nationalpark Jasmund auf Rügen. Vom, kostenpflichtigen, Parkplatz aus, führt einen ein Wanderweg durch den Wald, vorbei an Seen und Teichen (noch einer), Richtung Königsstuhl, einem 118 Meter über Null liegenden Kreidefelsvorsprung (Viktoria-Sicht), welcher Teil einer, kostenpflichtigen, Ausstellung ist. Die Ausstellung könnte zwar etwas informativer sein, ist aber trotzdem ihr Geld wert. Einmalig hingegen ist der atemberaubende Blick über die Ostsee in 118 Meter Höhe.

Nach diesem Wandertag ging es nach Sagard eine Stätte zum Essen suchen und obwohl der Vortag essenstechnisch ein Reinfall war, gingen wir wieder zu einem Italiener. Und diese Hartnäckigkeit wurde belohnt, mit der besten Pizza seit langem! Wer also mal nach Sagard auf Rügen kommt, sollte auf jeden Fall zur “Villa Italia” Pizza essen gehen. Ich würde ja einen Link setzen, aber das Restaurant hat keine Homepage, daher hier die volle Adresse:

Villa Italia
Ernst-Thälmann-Straße 46
18551 Sagard
Telefon 038302 719-23 (Fax -25)

Danach ging es wie jeden Abend wieder in die Therme.

Donnerstag

Bei der Anreise ging es ja schon über die neue Hochbrücke, namens “Rügenbrücke”, an Stralsund vorbei und da Stralsund von weitem schon nach einer netten Stadt aussah, spendierten wir ihr einen Tag.

Die meiste Zeit hiervon verbrachten wir aber im Meeresmuseum, welches wirklich sehenswert und informativ ist. Das Highlight des Meeresmuseums sind aber die vier Meeresschildkröten in ihrem 350.000-Liter-Aquarium und die vielen tropischen oder Nord- und Ostsee-Aquarien.

Bei der Rückfahrt zum Hotel kam uns wieder das große M entgegen, wir entschieden uns dann aber doch für einen Halt in Sagard bei der Villa Italia.

Freitag

Zufällig hörten wir vom “KdF-Seebad” Prora und der dortigen Ausstellung “MACHTUrlaub“. Eigentlich planten wir an diesem Tag neben Prora auch noch dem Ostseebad Binz und der größte Stadt Rügens, Bergen, einen Besuch abzustatten, aber die Ausstellung und Geschichte Proras war so fesselnd, dass wir den ganzen Tag dort verbrachten. Klickt bitte auf den Link oder besucht diesen Ort, um euch selbst ein Bild davon zu machen.

Nach Prora war nicht mehr viel Zeit und da der Heimweg an Sagard vorbeiführte, ging es wieder zur Villa Italia und anschließend noch in die Therme.

Samstag

Eigentlich sollte Samstag ein reiner Thermen-Tag werden, wir entschlossen uns aber, wegen des langen Prora-Vortages, doch noch für einen Sprung im netten Ostseebad-Städtchen Binz vorbeizuschauen.

Danach ging es in die Therme und erst danach wieder in die Villa Italia.

Sonntag

Nach einem stärkenden Frühstück war es auch schon wieder vorbei mit der Woche und wir traten die Heimfahrt an. Den einprägsamsten Eindruck hinterließ eindeutig Prora und die Ausstellung dazu. Danke fürs Mitlesen!

15. Juli 2006Die Geschichte der Smilies

Geschichtliches

Ein Smilie oder auch Smiley (deutsch auch Grinsegesicht) ist die grafische Darstellung eines Lächelns.

Der gelbe Kreis mit zwei ovalen Augen und einem grinsenden Mund wurde im Dezember 1963 vom Werbegrafiker Harvey Ball erfunden. Er zeichnete mit einem Kreis mit zwei Punkten und einem gebogenen Strich ein stilisiertes, grinsendes Gesicht. Balls Auftraggeber war die Versicherungsgesellschaft State Mutual Life Assurance Cos. of America, die mit den Anstecknadeln das Betriebsklima heben wollte. Ball erhielt für den Entwurf 45 Dollar. Er versäumte die rechtliche Sicherung des Zeichens.

1971 meldete der französische Journalist Franklin Loufrani zunächst in Frankreich ein Geschmacksmuster auf das Grinsegesicht an. Die Grafik habe er nach seiner Darstellung als Auflockerung eines Zeitungsartikels erfunden. Inzwischen ist Loufrani Einkommensmillionär und hält Nutzungsrechte für das Smiley in über 80 Ländern. Harvey Ball kämpfte seitdem um seine Anerkennung als wahrer Vater des Smileys. Ball gründete die World Smile Foundation, die den ursprünglichen Geist des Smileys propagieren soll. Er verstarb im April 2001.

Ende der 1980er Jahre machte sich die Musikbewegung Acid House den Smiley zum Symbol. Mit dieser Ära wurde auch das Rauschmittel Ecstasy populär und sorgte vor allem in den europäischen Medien für eine Hysterie, worauf viele Warenhäuser aus Angst vor Image-Schäden sämtliche Smiley-Artikel aus dem Sortiment nahmen.

Elektronische Form

Die in der schriftlichen elektronischen Kommunikation verwendeten Zeichenfolgen, die Smileys nachbilden, werden als Emoticons bezeichnet. Der Original-Smiley wird im Allgemeinen durch :-) oder :) dargestellt. Es gibt mittlerweile Tausende von Änderungen, Ergänzungen und Variationen, um unterschiedliche Gefühle auszudrücken.

Als Emoticon werden Zeichenfolgen (aus normalen Satzzeichen) bezeichnet, die ein Smiley nachbilden, um in der schriftlichen elektronischen Kommunikation Stimmungs- und Gefühlszustände auszudrücken. Sie stammen aus der Zeit, in der über das Internet nur Texte verschickt werden konnten. Die Bezeichnung Emoticon ist eine Wortkreuzung, gebildet aus Emotion und Icon. Erkennen kann man sie am besten, indem man den Kopf etwas nach links neigt.

Am 19. September 1982 schlug der Student Scott E. Fahlman in einem Bulletin Board (elektronisches Diskussionsforum) der Carnegie Mellon University vor, aus ASCII-Zeichen das inzwischen weltberühmt gewordene Signet nachzubilden. Hier ist Scotts originaler Post:

19-Sep-82 11:44 Scott E Fahlman :-)
From: Scott E Fahlman <Fahlman at Cmu-20c>

I propose that the following character sequence for joke markers:

:-)

Read it sideways. Actually, it is probably more economical to mark things that are NOT jokes, given current trends. For this, use

:-(

Weitere Beispiele findet ihr im Smilie-Lexikon!

Anwendung

Die heutigen Smileys sind ein Fortbestand ihrer ursprünglichen Bedeutung, Emotionen über geschriebene Nachrichten einen Ausdruck zu verleihen, damit man das Gefühl bekommt, dem jeweils anderen direkt gegenüberzustehen und seinen Gesichtsausdruck mitzubekommen, da man zu 70 Prozent auf die Körpersprache des Gegenübers achtet. Das heißt, dass Smileys sich zwar auf Körpersprache beziehen, jedoch nicht als Wort zum Ausdruck gebracht werden können. Smileys können sinnvoll sein, um anderen Leuten einen Eindruck der eigenen Stimmung zu vermitteln. Bei übermäßigem Gebrauch jedoch könnte ihr Gesprächspartner verwirrt sein. Bei einem falsch gesetzten Smiley kann man sich jedoch genau durch dieses Smiley-flooding retten, da der Gesprächspartner die Smileys nicht ernst nehmen wird.

Quelle: Wikipedia


Smilie-Album