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18. Februar 2007Firefox & Co Smilies

Wie auf Golem und im Mozilla Blog von Mitchell zu lesen war. hat die Mozilla-Präsidentin Mitchell Baker, gemeinsam mit einigen Entwicklern ein Mozilla Manifest veröffentlicht:

  1. Das Internet ist ein integraler Teil des modernen Lebens – eine Schlüsselkomponente in Sachen Bildung, Kommunikation, Zusammenarbeit, Geschäftsleben, Unterhaltung und der
    Gesellschaft als Ganzem.
  2. Das Internet ist eine globale öffentliche Ressource, die frei zugänglich bleiben muss.
  3. Das Internet sollte das Leben eines jeden Menschen bereichern.
  4. Die Sicherheit des Einzelnen im Internet ist fundamental und kann nicht behandelt werden, als wäre sie optional.
  5. Jeder Einzelne muss die Möglichkeit haben, seine eigene Erfahrung mit dem Internet zu sammeln.
  6. Die Effektivität des Internets als
    öffentliche Ressource beruht auf Interoperabilität (Protokolle, Daten, Datenformate und Inhalte), Innovation und einer dezentralen Teilnahme weltweit.
  7. Freie Software und Open Source fördern die Entwicklung des Internets als öffentliche Ressource.
  8. Transparente, auf Gemeinschaften basierende Prozesse fördern eine Teilnahme, Verantwortung und Vertrauen.
  9. Kommerzielles Engagement an der Entwicklung des Internets bringt viele Vorteile;
    entscheidend ist eine Ausgewogenheit zwischen kommerziellen Zielen und dem öffentlichen Interesse.
  10. Den öffentlichen Nutzen des Internets zu vergrößern, ist ein wichtiges Ziel, das es wert ist, Zeit, Aufmerksamkeit und Hingabe zu investieren.

Ist doch schön, das es noch Ideale gibt! Wer dagegen halten will, und weiterhin dem Browserkrieg frönen will, dem bitte ich hier, sofern er/sie Firefox, Internet Explorer oder Opera verwendet folgende Möglichkeiten:

Internet Explorer vs Firefox:

Opera vs Firefox:

Firefox vs Internet Explorer:

Opera vs Internet Explorer:

Firefox vs Opera:

Internet Explorer vs Opera:

PS: Ich verwende zwar alle drei, bevorzuge aber den Firefox da er Dank der vielen Plugins einfach ein Klasse Werkzeug ist.

*Update*

Ich habe vier der Smilies heimlich ausgetauscht – und zwar die vier mit dem Firefox-Logo, welches nun auf dunklen Hintergrund. keine weißen Ränder mehr hat. Ich hatte mich zuvor am Original aus Titelleiste orientiert, aber im nachhinein war das keine gute Idee.

10. Februar 2007Schäuble mag selbst keinen Trojaner!

Angst vor Terroristen? Langsam bekomme ich mehr Angst vor der Regierung. So schreibt heise: “In einem Interview mit der taz hat Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) bekräftigt, dass es bei der geplanten verdeckten Online-Durchsuchung keine privaten Bereiche auf der Computerfestplatte geben kann, die im Sinne des “Kernbereichs privater Lebensführung” geschützt sind.

Unabhängig davon, ob es technisch überhaupt möglich ist, beharren Politiker, wie Wolfgang Schäuble, noch immer darauf, unsere Privatsphäre anzugreifen oder noch besser, gleich ganz abzuschaffen. Das Beste hierbei ist aber, folgendes Zitat von Wolfgang Schäuble im Interview mit der taz: “Nein, ich öffne grundsätzlich keine Anhänge von E-Mails, die ich nicht genau einschätzen kann. Außerdem bin ich anständig, mir muss das BKA keine Trojaner schicken.Golem titelt dazu ganz treffend: “Schäuble hat keine Angst vor einem Trojaner”!

Aha, und nur weil er keine Angst davor hat müssen alle anderen anständigen Bürger damit leben, dass ihnen eventuell ein Trojaner untergeschoben wird. Kommt es dann doch mal zu einer Panne und Privates gelangt an die öffentlichkeit, dann… ja was ist dann?

Weil es in diesem Beitrag um Datenschutz geht und das Wort Datenschmutz bestens dazu passt, möchte ich euch einen weiteren Smilie, der speziell für einen Blogger erstellt wurde, vorstellen:

*Update*

Den Datenschmutz-Smilie gibt es nun auch noch in einer “Banner”-Variante:

26. Januar 20071,1 Prozent aller Websites sind pornographisch

1,1 Prozent aller Websites sind pornographisch“, titelte heise.de vor einigen Wochen und schreibt:

Nach einer US-Justizministerium in Auftrag gegebenen Analyse von Websites, die von den Suchmaschinen Google und MSN indexiert werden, haben 1,1 Prozent aller Websites explizit pornographische Inhalte. …

Das impliziert das 98,9 Prozent aller Websites uninteressant sind! Dem muss man natürlich entgegenwirken, mit erotischen grünen Smilies.

Daher werden die bisherigen Schildwedler und um und erweitert, letzterer ist wie pr0n nur eben p0rn – eine weitere gängige Verschleierung von porn.

Noch mehr Schilder:

Wer mit den Schildern keinen Erfolg hat, der muss halt selbst Hand anlegen:

Und ich gebs ja zu, eigentlich haben Männer immer nur das eine im Kopf:

sowie:

Verhütung darf dabei natürlich nicht vergessen werden:

Denn sonst kommt es zum “Wunder des Lebens”:

Ebenfalls war auf heise.de zu lesen, dass Pornofilme den größten Teil der P2P-Video-Downloads in den USA ausmachen und zwar 60% – irgendwie eine merkwürdig hohe Differenz zwischen 1,1% und 60%?!

19. Januar 2007Kyrill über Europa

Seit gestern Nachmittag wütet Kyrill nun schon über Hamburg und Regen und Sturm lassen kaum nach. Wenigstens scheint sich der Schaden in Grenzen zu halten und dass muss man der Regierung und den Medien auch mal gut heißen, es wurde ausreichend lange vor dem Orkan gewarnt! Wer weiß, was alles passiert wäre, wenn man den Orkan heruntergespielt hätte…

Passend zum Thema Regen, gibt es natürlich einen grünen Smilie:

Und das passiert, wenn der Sturm zu heftig wird:

Mehr Infos zum “Herrlichen”, Kyrill ist griechisch und bedeutet der Herrliche, gibt es natürlich in der Wikipedia.

*Update*

Mit einer Milliarde Euro Schaden und 11 Toten alleine in Deutschland, in Summe 40 Tote in Europa, war der Orkan doch nicht so harmlos wie Anfangs (von mir) gedacht.

14. Januar 2007Killersmilies, die Dritte

Vor kurzem war unter der Headline “Aktionismus? Bayerns Kabinett will “Killerspiele” verbieten” auf Golem zu lesen, dass:

Bayerns Kabinett hat in dieser Woche eine neue Bundesratsinitiative gestartet, die ein bereits zuvor von Bayerns Innenminister Günther Beckstein (CSU) vorgeschlagenes “Herstellungs- und Verbreitungsverbot von virtuellen Killerspielen” vorsieht. Dabei bleibt es jedoch nicht, auch Aktivitäten jenseits des Computers wie Gotcha, Paintball und Laserdrome sollen verboten werden – dem Schutz der Jugend zuliebe.

Da kommt einem doch echt die Galle hoch! Anstatt dort anzusetzen, wo es fehlt, z.B. mehr in die Bildung zu investieren, wird weiterhin der Scheiterhaufen für den vermeintlich Schuldigen aufgebaut. Bei solchen Politikern muss man doch zwangsweise an einen Amoklauf denken.

Viel schlauer sind diesbezüglich die meisten Psychologen oder das deutsche Kinderhilfswerk, denn diese haben bereits angemerkt, dass ein Verbot nichts bringen wird und schon gar keinen Amoklauf verhindern kann. Vielleicht sollten die politischen Hobby-Psychologen mal mehr auf die Experten hören.

PS: Ich habe das Gefühl, dass wird nicht mein letzter Killersmilie Beitrag.

PPS: Nicht nur auf Golem wird dazu heiß diskutiert, auch die Blogosphere ist rege beteiligt: Killerpolitiker in Aktion, Killerspielverbot im Bundesrat …, Bayern / CSU vs. Killerspiele, Diese dämlichen Politiker. Wie wärs mal mit Realität?, Big Brother passt auf euch auf, usw.

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