Wildlife Smileys – zum Anprangern

Smiley Projekt im Bezirk Pankow

Obigem Smiley wird man in Zukunft, beim Besuch eines Gaststättenbetriebes in Berlin Pankow, öfter über den Weg laufen, denn er kennzeichnet Betriebe und gastronomische Einrichtungen, die bei der amtlichen Lebensmittelkontrolle eine überdurchschnittliche Qualität und Hygiene nachgewiesen haben. Gestartet hat das „Projekt Smiley“ der Berliner Bezirk Pankow. Unternehmer können nun an prominenter Stelle mit diesem Smiley-Aufkleber für ihren Betrieb werben.

Es werden aber nicht nur die „Guten“ in einer sogenannten Positivliste geführt, auch die schwarzen Schafe werden in einer eigenen Negativliste angeprangert. Die Beanstandungsquote soll bei ungefähr 30 Prozent liegen, wovon den Großteil Hygienemängel ausmachen. Eine beachtliche Quote, wie ich finde, vielleicht ist das Anprangern ja doch für Etwas gut. Das Smiley-System soll als Ansporn dienen, dem entgegenzuwirken.

Infos und die beiden Listen zum Projekt findet ihr hier. Ein ähnliches Projekt gibt es auch in Dänemark, dort werden ebenfalls Smilies vergeben, die kontrollierten Wirte müssen das Ergebnis der Kontrolle aber in jedem Fall bekannt machen und für die Gäste aushängen, wie auf jetzt.de zu lesen ist.

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4 Kommentare zu Wildlife Smileys – zum Anprangern

  1. The blog sagt:

    30%

    Naja hoffentlich werden diese 30% dadurch aufgefordert etwas sauberer zu werden :maul:

  2. AveN sagt:

    Es sollte nicht nur bei dem "etwas" bleiben ;)

    LG AveN

  3. onkelchen sagt:

    zufällig gestern was dazu gelesen: wer da mal angeprangert wird steht erst mal ewig auf der schwarzen liste, selbst wenn die mängel inzwischen abgestellt sind.
    bis zur nächsten prüfung, und das kann dauern.
    nicht wirklich im sinne des erfinders und ein existenzrisiko für die entsprechenden betriebe.
    idee ist gut, ausführung eher suboptimal… :skepsis:

    gruß jan ::P:

  4. Michael sagt:

    Mehr Kontrollen wären die Lösung, aber wer zahlts…

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